“Moshe Gershuni – No Father. No Mother” – Vortragsreihe zur Ausstellung

Auftraggeber: Verein der Freunde der Nationalgalerie
Format: Vorträge, Lesungen und Gespräche (öffentlich)
Zeitraum: November 2014
Ort: Berlin, Neue Nationalgalerie

Das künstlerische Schaffen Gershunis ist bestimmt durch seine Herkunft und sein Leben in Israel. Er erlebt sein Land und dessen Schicksal vor Ort und reagiert darauf unmittelbar in seinen kompromisslos wirkenden Bildern.

Wie findet heute jüdisches Leben statt – in Israel, in Deutschland und an anderen Orten der Welt? Das Rahmenprogramm zur Ausstellung beantwortet diese Frage mit Hilfe zeitgenössischer Literatur und verbindet eine jüngere Generation auf spannende Weise mit dem Werk Gershunis.

Über die Frage der jüdischen Identität in der Vergangenheit und der Gegenwart von Heimat, Krieg und alltäglicher Existenz sprechen und lesen jeweils ein Schriftsteller-Gast aus Israel und einer aus Deutschland.

Umrandet werden diese beiden Gespräche von zwei Vorträgen zu jüdischen Symbolen: Der Schauspieler Hanns Zischler liest aus dem Klassiker Das Davidschild von Gershom Scholem, und Dieter Kosslick redet mit Peter Körte über den Siegeszug des Bagels, das Symbol für jüdisches Essen schlechthin.

 

Termine

4. November 2014

Das Davidschild – Geschichte eines Symbols (Lesung)
Hanns Zischler liest aus dem Essay von Gershom Scholem

13. November 2014

Schaut in den Spiegel (Lesung und Gespräch)
Nir Baram und Olga Grjasnowa
Moderation: Daniel Schreiber, Lesung der deutschen Übersetzung: Aram Tafreshian

18. November 2014

Auf der Suche nach dem Vater (Lesung und Gespräch)
Lizzie Doron und Adriana Altaras
Moderation: Shelly Kupferberg, Lesung der deutschen Übersezung: Naomi Krauss

25. November 2014

Ein Gebäck rollt um die Welt (Lesung und Gespräch)
Dieter Kosslick und Peter Körte

 

Weitere Informationen unter www.moshegershuniinberlin.de