Next Stage Europe

Theaterautor*innen aus Osteuropa in Berlin

Ein Projekt des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der Europäischen Schriftstellerkonferenz

 

Lesung & Gespräch am 8. Mai | 16 Uhr | Deutsches Theater – zur Anmeldung

Anlässlich der Europäischen Schriftstellerkonferenz lädt das Goethe-Institut 12 junge Theaterautor*innen aus Belarus, der Ukraine, Moldau und Georgien nach Berlin ein: Natalja Blok, Dmitrij Lewizkij und Elwin Rsajew aus der Ukraine, Ljocha Tschykanas, Aljaksej Makejtschyk und Wiktor Krassowskij aus Belarus, Inna Cebotari, Alexandru Vakulovski und Mariana Starciuc aus Moldau, Alex Chigvinadze, Nino Sadgobelashvili und Otar Katamadze aus Georgien. In ihren Stücken reagieren diese Autor*innen direkt und berührend auf die gesellschaftliche Realität in ihren Ländern. Mit ihrem besonderen Blickwinkel auf das heutige Europa geben sie der Konferenz neue und wichtige Impulse.

Das Projekt ba160411_Next Stage Europe_Cover_Publikationsiert auf Theaterworkshops, die im Herbst 2015 in Kiew, Minsk, Tbilissi und Chişinău stattfanden. Die Workshops, an denen 23 belarussische, ukrainische, moldauische und georgische Theaterautor*innen teilnahmen, wurden von Olga Grjasnowa, Wolfram Lotz, Mario Salazar und Sasha Marianna Salzmann geleitet.

Mit einer – auch sprachlich – unerwarteten Heftigkeit, die auf deutschen Bühnen noch nicht alltäglich ist, eröffnen 23 junge Theaterautor*innen aus Belarus, der Ukraine, Moldau und Georgien vielfältige Perspektiven auf das europäische Theater der Gegenwart. Welche Stoffe und Themen beschäftigen sie? Was für einer Generation, Gesellschaft und Kultur gehören sie an? Welchen Einfluss hat die von Umbrüchen und Konflikten geprägte Geschichte und Gegenwart dieser Region auf das zeitgenössische Theater?                                                                                                                                                  Auszüge aus den vorwiegend noch unveröffentlichten Theatertexten erscheinen erstmals in deutscher Übersetzung. Die Publikation ist im Rahmen der Europäischen Schriftstellerkonferenz kostenlos erhältlich.